Sonntag, 22. Juli 2012

Zu Besuch bei Freunden in Teheran


 
Teheran hat ca. 12 - 15 Mio. Eonwohner. Der Verkehr ist entsprechend wild.
 Wir wollen die Chance nutzen und unsere Freunde in Teheran besuchen. Jedoch ist Teheran eine Mega-Stadt! Am Tage 15 Mio. Menschen und in der Nacht ca. 12 Mio. Einwohner. Das heißt, ca. 3 Mio. Menschen pendeln täglich, natürlich fast ausschließlich mit dem PKW oder dem Bus. Darum entscheiden wir uns am Freitag (dem muslimischen Sonntag) unsere Freunde zu besuchen und hoffen so dem Berufsverkehr zu entgehen.
Dank Navi, fast alle Straßen in Teheran sind auf unserer Garmin Karte drauf, finden wir relativ problemlos unseren Weg vom Westen kommend nach Nord Ost Teheran. Es ist so schön, unsere Freunde nach 8 Jahren wieder zu treffen. Beim letzten Mal hatten wir mit unserem VW Bus auf der Rückfahrt aus Indien einen Motorschaden in Teheran. Gitti und Iraj hatten uns über 2 Wochen aufgenommen und vor allem uns geholfen unseren Bully wieder flott zu bekommen.
Gitte und Iraj sind sehr gebildet, haben schon oft Europa besucht und gehören sicherlich zur gehobenen Mittelschicht. Wir verbringen viel Zeit damit, über die Lage des Heimatlandes und der Bevölkerung zu diskutieren.

Wir machen einen Spaziergang mit Iraj. Jonas freit sich auf den Spielplatz.
Bei einem Spaziergang im Viertel, natürlich ein Park mit einem Spielplatz, können wir ganz deutlich den Unterschied zwischen wohlhabenden Hauptstädtern und Menschen in den kleinen Orten sehen. Die Mädels sind hier mit bunten, engen und vor allem kurzen Mänteln gekleidet, stark geschminkt und tragen ihr Kopftuch fast schon als Halstuch. Im Park gibt es sogar einen Art Trimm-dich-Pfad mit Geräten, wo fleißig Männer wie Frauen sich fit halten. Vor allem die jungen Damen grüßen immer freundlich Petra oder rufen uns ein „welcome to Iran“ oder „how are you“ zu. Gleich unterhalb des Parks ist ein Stadion extra für Inlineskater wo gerade Männer und Frauen in engen Trikots trainierten. Dies macht uns Hoffnung, dass es doch langsam lockerer wird und aufwärts geht.
Wir schlafen in unserem Pemujo. Strom bekommen wir von den Nachbarn, die sich richtig freuen, dass sie uns helfen können. Die Polizei schaut noch kurz vorbei. Sich machen sich sorgen, ob wir auch ungestört schlafen können. Sie entschuldigen sich, dass sie nicht die ganze Nacht auf uns aufpassen können. Erst als wir ihnen versichern, dass alles Bestens ist und wir uns wohlfühlen düsen sie zu zweit auf einem kleinen Motorrad davon.

Leckeres Mittagessen. Es gibt Hühnchen Kebab...hmmm
Liebe Gitti, lieber Iraj. Vielen vielen herzlichen Dank für die schöne Zeit bei Euch. Wir denken fest an Euch.

Kommentare:

  1. Schön wenn man Freunde in de Welt hat, gell!?

    Egal wie weit weg sie sind oder wie wenig man sie trifft ;-).

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  2. Ja auf jeden Fall. Reisen verbindet. Freunde sind immer wichtig - weit weg oder in der schönen Heimat :-)

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Danke für deine Nachricht.
Liebe Grüsse, die Özis