Montag, 18. Februar 2013

Phnom Penh – große Trauer

1.12. – 04.12.12 Höhe: 18 m  Phnom Penh die Hauptstadt

Jetzt geht’s vom Land in die wilde Hauptstadt. Uns warnt man vor dem chaotischen Verkehr, vor den rücksichtslosen Fahrern, und dass die schwarzen Edellimousinen immer Vorfahrt und somit Recht haben. Ja, es geht wesentlich schneller und hektischer zu als auf dem Land oder der Hauptstadt von Laos. Es ist zum Teil sehr eng, aber zum Glück haben wir ja schon einige Tausend Kilometer auf dem Tacho stehen und sind reichlich Indien erprobt.
Wie andere Großstädte auf der Welt auch hat Phnom Penh zwei Gesichter.
Ein modernes, reiches und ein sehr armes! Die Schere geht weit auseinander.
Wenn mal alle Mopends in Autos umgewandelt werden, dann gute Nacht.
Da gibt es nur eins. Schnell freiwillig ganz klein machen.
 
Bei der Hitze kein Wunder.
 
Jonas führt uns zu den Sehenswürdigkeiten.
Auch hier weihnachtet es sehr.
Vor 2 Wochen fand hier der ASEAN Gipfel statt. Mr. Obama war auch zu Gast.
Das Volk hat sich über seine Rede gefreut, die Regierung eher nicht so.
Unseren Außenmister haben wir auch knapp verpasst.
Wir haben beschlossen hier in der Stadt uns ein Hotel zu gönnen und haben deshalb per Internet ein nettes Hotel mit Pool gebucht. Das Haus ist total schön und geschmackvoll eingerichtet, der Pool sehr sauber und das Zimmer schön. Der französische Besitzer hat erst gerade sein neues Hotel eröffnet und somit sind wir fast die ersten aber sicherlich zur Zeit die einzigen Gäste. Perfekt, wir bekommen sogar ein Zimmerupgrade. Am Abend gibt der Besitzer eine kleine Einweihungsparty, wo wir auch geladen sind. Schöner Einstand in der Hauptstadt.
Werden wieder von unserem Fahrer abgeholt.
Unser schönes Hotel. Der Pool war bei den Temperaturen der Hit.
Wir machen uns auf den Weg den Präsidentenpalast und … zu besuchen. Aber, wir sehen erst mal nur Trauernde vor dem Gebäude. Der König Sihanouk ist bei einem Auslandsbesuch gestorben und deshalb herrscht eine 3 Monatige Staatstrauer im ganzen Land. Viele Menschen warten geduldig um Blumen an der Palastmauer nieder zu legen und zu kondolieren. Viele sind in Weiß, der Trauerfarbe in Asien, gekleidet.
Die Menschen strömen immer noch zum Palast um dem verstorbenen König die Aufwartung zu machen.
Trauergemeinde vor dem Palast. Trauerfarbe in Asien ist weiß.
 
 
 
Eine Dame gibt Blumen für das Grab des Königs ab.
Dadurch ist die Besichtigung des Palastes leider nicht möglich, aber das schöne Kloster gleich neben an ist geöffnet. Wir dürfen uns einer Deutschsprachigen Studiousus Gruppe anschließen und erfahren auf diese Weise sehr viel über die Geschichte des Palastes.
Silberpagode, wegen dem Silbernen Boden, im Königspalast.
Tolle Wandmalerein im Wat Botum.
 
Ein Geschenk der Franzosen an den König. Der Kopf von Napoleon wurde einfach genden den des Königs ausgetauscht. Der Rest... französisch ;-)
Die Stadt ist quirlig und lebhaft. Sie gefällt uns. Vor allem auf den Märkten, wie der sogenannte Russenmarkt, kann man viel Zeit verbringen.
 
 
 
 
 
 
Aber es gibt auch gute Fotofachgeschäfte. Nach vielen Erkundigungen im Internet und vor Ort, darf ich mir wieder das tolle Objektiv kaufen, welches ich in Laos ja geschrottet hatte. Hurra, jetzt macht das Fotografieren noch mehr Spaß!
Straße der Friseure.
Wir statten noch dem Wat Kaek einen kurzen Besuch ab. Es liegt versteckt auf der anderen Seite des Mekong in einem ländlichen Stadtteil versteckt. Hier gibt es eine sehr große Sammlung von verschiedensten Buddha Figuren. Die ganze Tempelanlage ist sehr schön gebaut und die Mönche ehr freundlich. Wir waren die einzigen Gäste uns konnten uns ganz frei in der Anlage bewegen.
Dürfen direkt vor dem Wat Kaek parken.
Den Mönchen gefällt unser Zuhause. Vor allem sind sie von den Buddha-Augen am Heck begeistert.
Interessanter Altar. Welcher Gott soll hier milde gestimmt werden?

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