Mittwoch, 3. April 2013

Abenteuer Nordthailand

2.1. – 12.1.2013 Höhe: 350 m  - 1.515 m große Runde in Nordthailand, entlang an den Grenzen zu Laos und Myanmar.

Die nächsten Tage wollen wir uns Nordthailand genauer ansehen. Petra und auch ich waren in dieser Region das letzte mal vor ca.18 Jahren. Wir sind sehr gespannt, wie sich hier die Dinge verändert haben.
Die Damen kommen von der Feldarbeit.
 
Familienausflug.
Die Straßen in Thailand sind in einem sehr guten Zustand aber auch mit Pickups voll. Es scheint, dass es in Thailand fast nur Pickups gibt. Es ist unglaublich, aber mindestens ¾ aller PKWs sind japanische Pickups. Da fühlt sich unser Pemujo richtig wohl.
Wow, der hat aber Bodenfreihet. Voll cool.
Als erstes möchten wir uns die Gegend um Chiang Rai ansehen. Aber vorher machen wir eine Zwischenstopp auf halbem Weg im Farang Noi Guesthouse bei Phrao.
Michael, ein Deutscher, hat hier ein wunderschönes Resort in mitten von Reisfelder und ländlicher Idylle aufgebaut.
Michael freut sich über unseren Besuch.
 

Landschaft beim Doi Farang Resort.
Petras Eltern waren hier schon öfter und haben uns von Michael und seiner tollen Anlage erzählt. Und das wollen wir uns mal mit eigenen Augen ansehen. Michael hat sich sehr über unseren Besuch gefreut und für ihn ganz selbstverständlich dürfen wir in seiner grünen Oase campieren. Wir entspannen am Pool, lassen uns die Anlage und die tollen Bungalows im traditionellen Stil zeigen. Michael hat sogar alte Reisspeicher zu kleine Appartements ausgebaut und alte Instrumente und Werkzeuge restauriert.
Was für ein Stress!
Wunderschöne Abendstimmung beim Resort.
Chinesischen Teeplantagen
Durch wunderschöne Hügellandschaft nähern wir uns Chiang Rai.

Im Reiseführer lesen wir, dass in den Bergen südwestlich von Chiang Rai viel Tee angebaut wird und sich chinesische Flüchtlinge vor Jahrzehnten niedergelassen haben.
Herr Fu ist vor 35 Jahren aus China ausgewandert.
Er gehört zu einer islamischen Minderheit in China.
Jedoch sollen die Straßen nicht perfekt sein. Das macht uns natürlich neugierig und spontan fahren wir in die Teeberge. Die Straßen sind inzwischen in einem sehr ordentlichen Zustand und die Landschaft grandios. Die Menschen tragen oft noch traditionelle Kleidung und an den Hängen wird tatsächlich Tee angebaut.

Blick auf das chinesische Resort.

Teepflücker bei der Arbeit.
Der Puder im Gesicht soll vor der Sonne schützen.
Die Metallumwicklung soll den Finger beim Pflücken schützen.
In dem Örtchen Lao Lee dürfen wir vor einem chinesischen Resort auf einem Hügel campieren. Gerade bei Sonnenaufgang, wenn der Frühnebel langsam die Tee-Hänge hochkriecht sieht die Gegen wunderschön aus.

Chiang Rai  - Weißer Tempel
Chiang Rai ist eine bunte sehr lebhafte Stadt mit tollen Märkten, aber wesentlich kleiner und ruhiger als Chiang Mai. Wir lassen uns hier treiben genießen das entspannte Flair.
Kreisverkehr in Chiang Rai mit schönen Straßenlampen.
Auf dem Fischmarkt.
 
Leckeres Essen, oft etwas scharf.
 
Zum Übernachten suchen wir uns einen ruhigen und kühleren Ort. Auf der Landkarte entdecken wir einen National Park mit Wasserfällen nur 20 km entfernt von der Stadt. Die Parkranger sind sehr freundlich, lassen uns auf einer sehr großen Wiese in Mitten eines dschungelartigen Waldes campieren. Die Bananenstauden sind fast so hoch wie Palmen, es gibt gefiltertes Wasser, absolute Ruhe, unendlich viel Platz zum Spielen und tolle Luft.
Klasse Stellplatz mit reichlich Platz zum Spielen.
Ein wunderschöner Stellplatz, so dass wir Wanderungen machen und die kühlen Nächte genießen.
Im Hintergrund die Bananenpalmen
 
 
Wie ein großer Spielplatz.
War das eine lange Wanderung.
Ein etwas ungewöhnlicher Tempel liegt nicht weit von Chiang Rai entfernt. Er ist komplett aus weißen Steinen erbaut bzw. weiß gestrichen. Sehr ungewöhnlich, da normaler Weise sonst Weiss die Farbe des Trauers ist. Hier soll sie Reinheit darstellen.
Wunschplättchen werden an eine Skulptur gehängt.
Kein Gold, keine grellen roten und grünen Verzierungen an der Außenfassade. Der einzige Farbklecks sind bunte Koi Karpfen im Tempelsee.
 
Skulptur am Tempel.
Die Anlage sieht sehr neu, schön und speziell aus. Viele Thai Touristen besuchen den Tempel vor allem am Abend. Besonders spannend fanden wir die Malereien im Inneren des Hauptgebäudes. Superman, Angry Birds und andere Moderne Helden und Figuren entdecken wir in einem modernen Wandgemälde.
Sehr moderne Wandmalerei mit Superman und Co.
Bergvölker
Es geht weiter in Richtung Norden. Wir befinden uns bereits nahe der Grenzen zu Myanmar im Westen und Laos im Westen. In der Hoffnung mehr vom „normalen“ ländlichen Leben der Bergvölker zu sehen und mit zu erleben, fahren wir etwas abseits der Hauptstraßen in die Berge.
Tolle Berglandschaft


Wir kommen immer wieder durch kleine Bergdörfer wo die Menschen traditionell gekleidet sind jedoch sind wir sehr überrascht, wie stark alles vermarktet wird.
Die Dame hat schwarze Zähne vom Betelnuss kauen.
Vielleicht ist sie deshalb so fröhlich.
 

Gewagter Hut!?
Einheimische erzählen uns, dass die Regierung vor eine paar Jahren damit begonnen hat Nordthailand im Land bekannter zu machen und groß touristisch für thailändische Touristen zu erschließen.
Einfach cool hier.
Früher galt der Norden als gefährlich und durch die wilden Straßen als schwer zugänglich, was vor allem westliche Abenteurer angelockt hat. Jetzt sind die aller meisten sehr gut, große Plakate werben für einen Besuch der Bergvölker oder weisen auf Festivals hin. In größeren Orten verkaufen die Einheimischen zum Teil kitschige Souvenirs an ihre Landsleute.
  



Was habt ihr denn für ein komisches Haus?
Darf ich mal reinsehen? Klar!
Trotzdem gefällt es uns hier, auch wenn es leider nicht mehr so authentisch und ursprünglich wie in den Nachbarländern ist.

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