Montag, 10. September 2018

Termin: unser Reisevortrag 15.11.2018 - 20.00Uhr in Biessenhofen

Vortrag: "Ist es noch weit?"
Auf dem Landweg vom Allgäu nach Malaysia.

Liebe Reisefreunde,

unser nächster Vortragstermin steht:




am: 15.11.2018
um: 20.00 Uhr
im:  Gemeindesaal
in:   87640 Biessenhofen
       Schützenstrasse 2



Wir möchten gerne unsere Erlebnisse, Geschichten und tolle Begegnungen unserer Abenteuerreise mit euch teilen und zeigen deshalb unsere Reise als Live Multivisionsvortrag in HD mit Bildern, Videos und Musik.










Unser Sohn Jonas fragte nur am ersten Abend, "ist es noch weit?". Wir dachten schon oh je, wie werden wohl die nächsten Monate werden.

Aber als wir ihm erklärten, dass wir lange unterwegs sein werden, immer weiter fahren, an unterschiedlichen Plätzen übernachten und vor allem viele Abenteuer erleben werden, war er zufrieden und fragte nie wieder.

Er war einfach nur super. Wir konnten zusammen die Reise richtig genießen.

Donnerstag, 12. April 2018

Termin: Unser Reisevortrag 08.05.2018 - 19.30 Uhr

Vortrag: "Ist es noch weit?"
Auf dem Landweg vom Allgäu nach Malaysia.





am: 08.05.2018
um: 19.30 Uhr
im:  Pfarrsaal St. Martin
in:   87616 Marktoberdorf








Montag, 26. August 2013

Reisemobil Verschiffung nach Hause

01.03.2013    Höhe: 10m  in Port Klang, 30 km westlich von Kuala Lumpur
 
Die Verschiffung unseres Reisemobils
Seit Dezember 2012 sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Reederei oder einem Agenten um unser Auto nach Hause zu verschiffen. Wir waren uns zu Hause nicht sicher, ob wir das per Container realisieren können oder die viel teurere Varianten „Roll on Roll off“ bzw. offener Container nehmen müssen.

In Chiang Mai hatten wir mit Jochen noch einmal das Auto genau ausgemessen und festgestellt, dass die Kabine in einen Standard  40' Highcube Container passt, wenn wir sie vom Pick Up runterbauen und fast auf den Boden setzen. Aber irgendwie muss die Kabine dann noch in den Container hinein. Dafür haben wir in Chiang Mai 4 Spezial-Füße, mit je 4 Kugellagerrollen, schweißen lassen. Die Idee ist ganz einfach. Anstelle der normalen Hubstützen werden wir die 4 Stummel-Spezial-Füße befestigen und dann die Kabine in den Container schieben, drücken, ziehen oder wie auch immer, das werden wir dann schon sehen.
Bei Cordula & Jochen in Nordthailand vermessen wir unsere Kabine.
Die Stummelfüße sind sehr gut geworden,
wir müssen nur etwas die Schweißnähte abschleifen.
Super, wir können die Kabine fast bis auf den Boden ablassen,
und trotzdem noch rollen. So soll das dann im Container aussehen.
 
Wir waren super gespannt, ob der Thailändische Bastler meine Zeichnungen verstehen und vor allem auch pass genau umsetzen wird. Und tatsächlich, er hat sie perfekt angefertigt, sie passen.
Im Internet haben wir verschiedene Agenten ausfindig gemacht und stehen mit ihnen seit Wochen via Email in Kontakt.
In KL unterwegs mit Jennifer und Gavin von Alien Logistic beim Essen.

 
Eine Agentur gefällt uns wegen ihrer schnellen, prompten und vor allem lustigen Art sofort. Alien Logistic in Kuala Lumpur ist die Agentur unserer Wahl. In KL besuchen wir Jennifer von Alien in ihrem Büro und besprechen alles. Sie ist super nett und sympathisch. Sie selbst reist für ihr Leben gern und sagt, dass es für sie eine Freude ist uns Globetrotter helfen zu können. Es war nicht ganz einfach die Agentur und vor allem das Lagerhaus davon zu überzeugen, dass wir selbst den Container beladen wollen. Letztendlich haben wir die Verantwortlichen und Behörden davon überzeugen können.
Hafen Port Klang. So viele Container, hoffentlich geht unserer nicht verloren.
Ein Container ist inzwischen organisiert, und heute am 01.03.2013 beladen wir den Container im Hafen von Port Klang. Freundliche Lagerarbeiter und vor allem Jennifer und Inhaber Gavin von Alien helfen so gut sie können. Es hat 32°C, es ist mega feucht und es fängt sogar zu regnen an.
Und da soll unser Pemujo rein passen!?
 
Der Lademeister misst lieber noch einmal die Breite nach.
Alle wollen mal durch die große Heckklappe in unsere Kabine reinschauen. 
Ich steige aufs Kabinendach und baue das Ersatzrad und die Dachbox ab.
Als ich auch noch die Klimaanlage ausbauen will stoppt mich der Lagermeister.
Wir sind zu hoch, deshalb müssen das Ersatzrad und die Dachbox runter.
Er meint, dass die Kabine mit der Klima in den Container passen wird. Ich wette mit ihm dass das nicht geht, denn ich hab doch alles genau ausgemessen und die Höhe des Containers kenne ich auch.
Der Lademeister will mich davon überzeugen, dass wir durch die Türöffnung passen.
 
Das ist die Höhe der Klimaanlage, wird es reichen?
 
Die Arbeiter sind verblüfft als wir die Kabine abbauen und bekommen große Augen als wir die Stummelfüße anbauen.
Mit Hochdruck wird unser Gefährt umgebaut.
Der Container muss heute fertig werden.
 
 
Zuerst hoch das Bein, damit der Navara rausfahren kann, dann..
kommen die Stummelfüße dran.
Der Gabelstapler hält so lange die Kabine.
Geschafft, Kabine liegt flach auf dem Boden.
 
Ok, wir versuchen es und schieben langsam die Kabine in den Container. Tatsächlich es klappt. Der Grund ist ganz einfach. Ich hatte die Höhe des Containers aus dem Internet. Jedoch gibt es verschiedene Ausführungen, so dass das innen Türmas variieren kann. Der Lademeister hatte mit bloßem Auge gesehen, dass wir noch ca. 5 cm „Luft“ haben!
Ok, und die Klima soll da durch passen? Bin immer noch nervös!
 
Ganz vorsichtig schieben und drücken wir die Kabine in den Container, verzurren sie ganz fest mit Spanngurten.
Kontrolle ist besser.
Alle helfen mit.
Geschafft, Kabine ist festverzurrt.
Dann kommt der Navara hinein. Ich fahre vorsichtig rückwärts unter den Alkoven der Kabine und will aussteigen. Mist, ich komm nicht raus. Der Spalt der Tür ist zu klein, bzw. ich bin zu …. J. Ich fahre wieder raus und frage einen jungen Inder, der eine etwas schlankere Figur hat, ob er den Navara hinein fahren könnte. Hmmm, schon jetzt frage ich mich, wie ich das Auto in Hamburg wieder aus dem Container bekomme. Da wird’s wohl keinen schlanken Inder geben.
 
Mist, ich bin zu dick. Ein schlanker Inder fährt den Navara rein.
Jonas ist die vielen Stunden super lieb und brav. Ganz geduldig und manchmal auch etwas besorgt schaut er zu, hilft oder sitzt im Navara und schaut Videos an.
Jonas hilft fleißig mit.
Mit Videos vergeht die Zeit auch schnell.
Alles klappt perfekt, dank der lieben Helfer, aber ich bin wirklich total kaputt und pitschenass geschwitzt. Wir sind super glücklich, dass alles so gut geklappt hat. 
 
Das Spitzenteam.
Thank you to all Workers in the Warehouse
special thanks to Jennifer and Gavin.
You are soooo cool and great!!! 
 
Hoffentlich kommt unser treuer Pemujo gut in Hamburg an.
Wir sehen uns in 3 Wochen.
 

Kuala Lumpur - jetzt wird es ernst

25.02. – 03.03.2013    Höhe: - 10m  -  575 m

Kuala Lumpur
Jetzt sind wir in der größten Stadt Malaysias, in der Hauptstadt Kuala Lumpur. Die pulsierende 2 Millionen Stadt wird kurz KL genannt. Wir haben via Internet schon im Voraus uns ein schönes Zimmer im Zentrum der Stadt reserviert.
Wie immer werden wir sehr freundlich empfangen und dürfen direkt vor der Lobby des 4* Hotels parken. Natürlich staunen die Hotelgäste nicht schlecht über unser Reisemobil und 3 Jungs aus Kempten sprechen uns sofort an, als sie unser Allgäuer Kennzeichen sehen.
Wir parken direkt vor der Rezeption.
Wir möchten uns die Stadt ansehen, jedoch müssen wir hier auch unser letztes großes Abenteuer in Asien bestehen; die Verschiffung zurück nach Deutschland. Die Mischung aus moderner Großstadt und quirliger asiatischer Metropole macht für uns den großen Reiz von KL aus. Uns gefällt es hier. 
 
Wir genießen die Annehmlichkeiten der Stadt, gehen shoppen, schauen uns riesengroße Shopping Malls an, besuchen verschiedene Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel
Am Merdaka Square vor dem Sultan Abdul Samad Building.
 
 
 
die National Mosche,
 
 
St. Mary's Cathederal,
 
 
alter Bahnhof, die berühmten Petronas Twin Towers,
 
KL hat eine unglaubliche Auswahl an verschiedensten Küchen und leckeren Restaurants.

 
Haben wir ehrlich gesagt ausgelassen. Die stinkende, aber von Asiaten heißgeliebte Durian Frucht.
 
Eingang zur Jalan Petaling - Chinatown.
Ist aber sehr touristisch.
Chinesische Tempel und und und….
 
 

Ein Highlight ist aber jedoch ein Treffen mit einer ehemaligen Kollegin. Ich hatte 1999 / 2000
6 Monate in KL gelebt und meine Diplomarbeit geschrieben und dabei habe ich mit Jaswinder zusammen gearbeitet. Nach über 13 Jahren haben wir uns getroffen uns zusammen einen tollen Abend verbracht.
Beim Essen mit meiner ehemaligen Kollegin Jaswinder und ihrem Ehemann.
 

Batu Caves
15 km nördlich von KL liegt das besondere Heiligtum der Inder, die Batu Caves. Dieses Höhlensystem wurde erst 1878 entdeckt und beherbergt verschiedene Hindutempel und Schreine.
 
Aber man muss sich diese Sehenswürdigkeit wirklich erarbeiten in dem man die sehr steilen 272 Stufen hinauf steigt.
 
 
Auf der Treppe erwarten einen freche Makkaken Affen, die sich gerne füttern lassen oder einfach Getränke oder Essen von den Besuchern klauen.
 
 
 


Die Höhlen sind beeindruckend und man kann gerne hinduistischen Zeremonien beiwohnen.
 
 
 

Selbstverständlich muss man hier auch die Schuhe ausziehen, was sich in den Höhlen, wo auch Vögel und Fledermäuse nisten, etwas “unangenehm“ anfühlt.
 
Wir fühlen uns hier nach Indien versetzt. Die Aussicht von hier oben ist super.

Eigentlich wären wir sehr gerne zum Thaipusam Fest im Februar hier gewesen. Aber wir haben es leider zeitlich nicht geschafft. Thaipusam ist ein hoher hinduistischer Feiertag, wo Hunderttausende zu den Höhlen kommen um vor allem die extremen Rituale zu bestaunen. Gläubige in Trance stecken sich allerlei Stäbe, Werkzeuge, Messer, Schwerter etc. durch Wangen und andere Körperstellen und steigen damit die Stufen zum Tempel empor.
 
 

 

Nachdem das Auto verschifft ist bleiben wir noch das Wochenende in KL und reisen dann ohne Auto weiter. Aber leider überschattet ein unglaublich trauriges Ereignis diese Tage … und die kommenden Tage, so dass keine Feierlaune bei uns aufkommen will. Dazu mehr im übernächsten Bericht.