Montag, 5. November 2012

252 Yungang Grotten – meisterhaft

5.10.12 Höhe: 1.120m

Wir verlassen die leicht überfüllte Hauptstadt auf dem gleichen Weg, den wir vor ein paar Tagen gekommen sind. Leider, denn das bedeutet, dass wir wieder bei den Kohlebergwerken, den staubigen Straßen und langen LKW Schlangen vorbei müssen.
Die LKWs haben die Straße kaputt gemacht. Nur noch Matsch und Löcher.
 
Und tatsächlich, passiert es wieder, nein, sogar noch schlimmer als das letzte mal. Vor einem Kraftwerk stecken die LKWs fest, denn von allen Seiten kommen die vollgepackten LKWs mit Kohle. Die Straße ist schon kaputt und es bedarf dann nicht viel, dass nichts mehr geht. Wir stecken mitten drin und merken bald, dass es nach vorne nicht weiter geht. Wir drehen um… so leicht wie sich das schreibt ist es leider nicht, aber mit Geduld und Millimeterarbeit schaffen wir es. Wir machen einen kleinen Umweg und können so den Stau umgehen.
 
Nichts geht mehr, wir stecken im Stau vor einem Kraftwerk fest.

Aber die Chinesen bleiben immer locker und haben Spaß.

Und natürlich kommen gleich die ersten Garküchen. Stau macht hungrig!

Unser heutiges Ziel lautet: die Yungang Grotten nähe Datong.

Es gibt 252 Yungang Grotten die über 50.000 buddhistische Figuren und Stauen enthalten sollen. Die wunderschönen Steinmetzarbeiten gehören zu den drei sehenswertesten in ganz China. 2001 wurden die Grotten zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.
Eingang zu den Yungang Grotten. Toll aufgemacht, aber nur die Grotten sind alt.

Blick auf die neue Tempelanlage.
Wie VIPs werden wir auf dem modernen Parkplatz empfangen. Wir suchen unseren Weg durch die vielen chinesischen Touristen, nicht vergessen es sind immer noch Feiertage, die jedoch voller Begeisterung gern einmal für ein Foto stehen bleiben.

Im Inneren der Tempelanlage.

Die Sehenswürdigkeit ist perfekt vermarktet und in Szene gesetzt. Das können die Chinesen wirklich perfekt. Tolles Eingangstor, viele Parkplätze, alles ausgeschildert, Elektrowägelchen bringen müde und kranke zu den Höhlen. Aber bei den Menschenmassen macht das auch Sinn. Natürlich das Ganze nicht ganz billig, das haben wir inzwischen gelernt.
 
Die Kinder miemen die Statuen nach. Die stolzen Eltern machen Fotos.

Erst geht man durch Tempelanlagen, die eher Neu wirken. Trotzdem wird gebetet, Räucherstäbchen, nein Räucherstöcke, werden abgebrannt und Mönche laufen herum. Aber wirklich spirituell wirkt es nicht.
Zwei "scheinbar" meditierende Mönche. Für uns sah das gestellt aus.
Egal, den Einheimischen hat's gefallen, das ist doch das Wichtigste.
 
Eine chinesiche Touristin beim Beten (echt).
 

Die Grotten und die Statuen sind super und wirklich sehenswert. Mit Ministatuen von nur ein paar Zentimeter bis meterhohe Buddha Figuren sind die Grotten gefüllt. Nicht in jeder darf fotografiert werden.
Die wunderschönen Statuen wurden vor 1600 Jahren aus dem Sandstein gehauen.
 
 Danach kommen wir bei den hängenden Klöster von Hengshan vorbei. Jedoch sehen wir diese nur von außen an. Das Innere haben wir uns gespart. Warum, schaut einfach genau auf das Foto. Viele viele Menschen.
 
Hängenden Klöster von Hengshan. Sehr beeindruckend.
 

Kommentare:

  1. Wir haben uns sehr über euren Gästebucheintrag gefreut ;). Wieso kommen mir nur fast alle Bilder so bekannt vor, mit Außnahme der dicken Kleidung, hatte es nicht 30°C im Schatten? ;) Die Höhlen waren wirklich toll.

    VG Dani&Peter

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  2. Wo finde wir denn eure Emailadresse?

    VG Dani&Peter

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  3. Alles ganz interessant. Wie man feststellen kann sind die Menschen weltweit gar nicht so unterschiedlich wenn's um die Behausung geht. Im National Park Mesa Verde, in Colorado gibts aehnliche Felsenbehausungen wie ihr sie hier zeigt.

    Dann bis zum naechsten Mal.

    Es gruessen die Leute von der Stadt am Meer.

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Danke für deine Nachricht.
Liebe Grüsse, die Özis