Donnerstag, 22. November 2012

So süüüüß in Chengdu

17.10.12 Höhe: 530m

Jonas freut sich so sehr, darauf hatte er sich schon sehr lange gefreut. Wir sind endlich in Chengdu, besser gesagt etwas nördlich im Chengdu „Panda Breeding & Research Centre“ angekommen und campen auf dem Parkplatz direkt vor dem Park. Die Anreise war jedoch nicht ganz einfach. In China gibt es immer wieder Höhenbeschränkungen in Städten oder einfach so auf Landstraßen. Warum wissen wir nicht. Die erlaubte Höhe variiert zwischen 2,0 m– 3,0 m, wobei es in cm-Abständen unzählige Variationen davon gibt. Aber wir haben immer eine Lösung gefunden, und wenn es ein paar Kilometer Umweg waren.

OK, wir sind dann wohl doch höher als 3,0 m.
Natürlich stehen wir extra früh auf, damit wir gleich am Morgen, bevor die chinesischen Besucherscharen eintreffen, in Ruhe die Tiere ansehen können. Am Eingang sind große Informationstafeln mit einem detaillierten Lageplan aufgestellt und ein „Elektrozug“ bringt die Besucher zu den Gehegen. Wir laufen natürlich, da wir nicht annehmen konnten, dass der Park wirklich groß und vor allem hügelig ist. So erledigen wir auch schon mal unseren Morgensport.
Wir sind verblüfft, wie schön diese Panda Aufzuchtstation gemacht ist. Eigentlich wie ein sehr schöner Zoo, mit vielen Bäumen, Pflanzen und natürlich Bambus Bäumen nur für Pandas. Wir haben Glück, denn es gibt gerade Nachwuchs, was bei Pandas ja schon etwas Besonderes ist. Darum gehen wir direkt zu den Kleinen. Ohhhh wie süüüüß. Zu bestimmen Zeiten kann man die Kleinen Flauschetiere durch eine Scheibe anschauen.
Sind die süüüüüsss.
Wir sind vom Eingang weitentfernten Gehege gelaufen, damit wir uns nicht mit vielen anderen die Nase platt drücken müssen Und es hat sich definitiv gelohnt. Denn als wir zum anderen Gehege für Jungtiere gehen, ist die Warteschlange bereits über 1 Stunde lang. Man könnte für das kleine Entgelt von vielen € als VIP zu den Panda Babys reingehen und sich zusammen mit ihnen fotografieren lassen und 2 min streicheln. Unglaublich, wir lassen diesen Part aus.

Auf dem Weg zu den großen Pandas läuft uns eine hübsche Dreikönigskatze über den Weg Sie maunzt uns lieb an. Jonas entdeckt, dass sie ein Halsband hat. Aber das Band sind mehr ganz enge Schnüre die den Hals einschneiden. Natürlich muss da eine Rettungsaktion her. Wir locken die zutrauliche Katze an, streicheln sie und gleichzeitig versuche ich mit meinem Taschenmesser vorsichtig die Schnüre durchzuschneiden Ja, wir haben es geschafft und die Mieze ist wieder frei. Wir freuen uns und die Katze sicher auch.
Mama schau mal die arme Katze...
 
Klar, da helfen wir sofort. Weg mit der Schnur!
Die großen Pandas bieten uns zum Teil eine richtige Show. Der eine Duscht unter einem Wasserfall, ein anderer liegt ganz gemütlich in einer Astgabelung und lässt sich dann kunstvoll herunter, und andere sitzen wie Buddha zwischen Bambushalmen und verspeisen genüsslich die Blätter.
Hmmm ist das lecker.
 
Such mich doch!
Was wir bis heute nicht wussten ist, dass es auch Rote Pandas gibt. Sie heißen auf Englisch Red Panda oder Firefox. Wer sich schon mal das Logo der Firefox Internetsuchmaschine angesehen hat, entdeckt da einen Panda. Wusste ich vorher auch nicht. Die roten Pandas sehen ein Wenig wie ein Fuchs aus, sind viel kleiner und viel aktiver.
Ein schöner roter Panda - Firefox.
Wir sind uns einig. Uns gefallen alle Pandas sehr gut, aber die schwarz weißen sind die schönsten J




Ich bin ein verwunschener Panda.

Ohhh ist das toll hier bei den Pandas.


Chengdu:
Am Abend werden wir von unserem Ansprechpartner Mr. Dong, des Reisebüros Chengdu Greatway Tours zum Essen eingeladen. In entspannter Atmosphäre und leckerem Essen reden wir lange mit Mr. Dong über die Tour bis über die Sperrstunde hinaus.
 

Chengdu Abendessenmit Mr. Dong (2. re), Guide Toni (1. li) und Guide Serena (2. li).
Die Stadt selbst hat über 11 Mio. Einwohner uns ist sehr modern. Alte Viertel wurden erhalten und renoviert. Renoviert bedeutet in China leider oft auch, vorher abgerissen und dann optisch im gleichen Stil jedoch mit modernen Materialien aufgebaut um dann daraus eine touristische Sehenswürdigkeit zu machen. Auch hier in Chengdu.
Jonas fragt sich warum der Mann lebende Schildkröten auf der Strasse verkauft.

Trotzdem macht es großen Spaß in den verwinkelten Gassen zwischen Ess- und Souvenirständen herumzustreunen und alte Tempelanlagen zu besuchen.

Tempel in der Altstadt. Bonsai auf Verkehrsinsel.




 
Feuer ist ganz wichtig, denn es reinigt die Seele.
 
 
In einem Tempel vordere ich einen Mönch zu einer Partie Tischtennis heraus. Entweder liegt es daran, dass ich etwas eingerostet bin oder an den übernatürlichen Kräften des Mönchs!? ;-)
Ich hab alles gegeben... aber er hatte übernatürliche Kräfte.
 
Das Zentrum zeigt sich super modern. Es gibt neben den in aller Welt bekannten Marken in Shopping Malls auch CA, H&M etc.
Moderne Welt trifft...
... auf Tradition und ärmere Menschen.
 
Junge Chinesinnen sind sehr mode- und selbstbewußt.

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